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Aktuelle Eigenverbrauchsvergütung

Aktuelle Einspeisevergütung

Wirtschafts- und Umweltminister wollen Jahresvolllaststunden von Solarstromanlagen deckeln

10.02.2012: Im Streit über die künftige Solarstromvergütung in Deutschland deutet sich zwischen Umwelt- und Wirtschaftsministerium möglicherweise eine Einigung an. Künftig sollen bei neuen Photovoltaikanlagen maximal noch 800 Kilowattstunden pro Kilowatt Solarmodulleistung vergütet werden. Darauf haben sich Berliner Kreisen zufolge Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und Bundeswirtschaftminister Philipp Rösler (FDP) geeignet. Am kommenden Mittwoch sollen demnach die Einzelheiten der Regelung bekannt gegeben werden. Damit würden erstmals die vergütungsfähigen Jahresvolllaststunden von Solaranlagen in Deutschland gedeckelt werden. Besonders betroffen von der Regelung wären Anlagenbetreiber in süddeutschen Bundesländern, wo jährlich über 1.100 Kilowattstunden pro Kilowatt Modulleistung erreicht werden. Für Anlagen in norddeutschen Bundesländern mit etwa 850 bis 950 Jahresvolllaststunden fällt die Reduktion der Vergütungssummen dagegen geringer aus. Das Modell könnte somit zu einer breiteren geografischen Streuung führen, auch Anlagen mit Ost-West-Ausrichtung würden dadurch attraktiver. Auf diese Weise kommen mehr Flächen als bisher für den Solarzubau in Frage. ... Quelle: PHOTON; Zusammenfassung: PHOTON

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Röttgen bleibt im Vergütungsstreit hart

18.01.2012: Bundesumweltminister Röttgen hat sich gegen eine weitere Absenkung der Solarstromvergütung ausgesprochen. Auf einer Konferenz in Berlin sagte er, dass dann deutsche Solarunternehmen sterben würden. Das wolle er aber nicht. Nur chinesische Unternehmen würden damit noch zurecht kommen können. »Ich möchte ein Überleben unserer Industrie«, sagte der Minister. Gleichzeitig macht er sich dafür stark, einen jährlichen Zubau neuer Solaranlagen von 3.000 MW anzustreben. Röttgen sagte weiter, dass die kumulierte Vergütung von 100 Milliarden € Kennzeichen einer Übersubventionierung in der Vergangenheit sei. Diese lasse sich jedoch nicht rückgängig machen. Um die Ausgestaltung der künftigen Solarförderung wird es am heutigen Donnerstag bei einem Treffen von Röttgen mit dem Vorstand des Bundesverbandes Solarwirtschaft gehen. Mit welcher Linie der Verband in das Treffen gehen wird, ist unklar. Teile der Solarwirtschaft plädieren für eine Abschaffung der Förderung neuer Freiflächenanlagen. Andere sind für eine stärkere Absenkung der Vergütung. Wieder andere möchten die bislang einmal jährliche Vergütungsabsenkung auf viele Termine aufteilen. Gestern hatte Bundeswirtschaftsmnister Rösler seine Kritik an der Solarförderung erneuert. Rösler sagte der ARD, die aktuelle Förderung sei unwirtschaftlich. Es sei nötig, den Zubau zu begrenzen. Ziel müsse sein, die EEG-Umlage auch in den nächsten Jahren stabil zu halten. ... Quelle: PHOTON

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Zubaurekord: Röttgen lädt zum Solargipfel

09.01.2012: Bundesumweltminister Norbert Röttgen hat nach den aktuellen Zahlen der Bundesnetzagentur zur Photovoltaik in Deutschland für die kommende Woche Gespräche mit Vertretern der Solarbranche angekündigt. Dabei werde es unter anderem um die Zukunft der Solarförderung gehen, so der Minister in einer Stellungnahme. Ein Sprecher des Umweltministeriums sagte auf Anfrage von PHOTON, man sei von den Zahlen am vergangenen Freitag überrascht gewesen. Derzeit stehe noch nicht fest, wer an dem Treffen mit Röttgen teilnehme. Die Bundesnetzagentur hatte nach einer vorläufigen Auswertung der Daten mitgeteilt, dass ihr im vergangenen Dezember der Rekordwert von 3.000 Megawatt für neue Photovoltaikanlagen gemeldet worden sei. Das entspricht etwa 40 Prozent des Jahreszubaus von 7.500 Megawatt, den die Bundesnetzagentur nach eigenen Angaben aktuell erwartet. Damit sei bereits klar, dass die Solarförderung zum 1. Juli 2012 um 12 Prozent sinke, so der Präsident der Netzagentur, Matthias Kurth. Sollten von Januar bis April nur noch weitere 225 Megawatt an Photovoltaikleistung gemeldet werden, wird die Vergütung um 15 Prozent gekürzt. Kurth rechnet auch in der Zukunft mit einem Zubauboom. Einer der Gründe sei, dass die Preise für Photovoltaikanlagen schneller fielen als die Fördersätze gekürzt würden. Regierungspolitikern geht der Ausbau der Solarenergie deutlich zu schnell. Der Koordinator für Energiepolitik der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thomas Bareiß, sagte, es habe sich im vergangenen Jahr erneut gezeigt, dass der derzeitige Fördermechanismus keinen Einfluss auf die Zubaumenge habe. »Der Zubau von 7500 Megawatt in 2011 liegt weit über dem angepeilten Zielkorridor von 2500 bis 3500 Megawatt«, so Bareiß. Ähnlich äußerte sich der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Joachim Pfeiffer, gegenüber PHOTON: »Ein weiterer unkontrollierter Anstieg der Energiekosten gefährdet die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Deutschland - und damit die Grundlagen unseres Wohlstandes. Klar ist, dass bei der PV-Förderung etwas gemacht wird. Angesichts des ungebremsten Ausbaus dieser ineffizientesten Form der Stromerzeugung stehen die Fördersätze und der Zubaukorridor auf dem Prüfstand. Die Erneuerbaren sind näher an den Markt heranzuführen.« Pfeiffer sprach sich zudem klar für einen starren Deckel aus. Der energiepolitische Sprecher der Grünen-Fraktion, Hans-Josef Fell, betonte dagegen, dass die Solarförderung bereits deutlich gekürzt worden sei: »Die Solarvergütungen werden bereits zum ersten Juli um weitere 15 Prozent abgesenkt werden. Das ist so bereits im Mechanismus des vorhandenen Erneuerbare-Energien-Gesetzes angelegt. Das ist dann bereits die zweite Absenkung in Höhe von 15 Prozent innerhalb von sechs Monaten, bzw. insgesamt 27,7 Prozent. All diejenigen, die jetzt drastische Kürzungen bei der Solarvergütung fordern, sollten sich vor Augen halten, dass diese innerhalb von sechs Monaten bereits um mehr als ein Viertel gekürzt wird.« Einem starren Deckel erteilte Fell eine klare Absage: »Eine Deckelung würde die Solarwirtschaft genau zu dem Augenblick treffen, in dem sie ihre Kostensenkungsankündigungen wahr macht und Solarstrom immer günstiger wird.« ... Quellen: PHOTON, Bundesumweltministerium, Bundesnetzagentur, MdB Thomas Bareiß, MdB Joachim Pfeiffer, MdB Hans-Josef Fell, Zusammenfassung: PHOTON

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http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1912/SharedDocs/Pressemitteilungen
/DE/2011/120109_ZubauPVAnlagen.html?nn=65116

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auch im PHOTON-Archiv unter folgendem Link:
http://www.photon.de/newsletter/document/58982.doc

 

Solarvergütung sinkt um 15 Prozent

27.10.2011: Die Bundesnetzagentur hat die neuen Vergütungssätze für Photovoltaikanlagen veröffentlicht. Ab dem 1. Januar 2012 erhalten Anlagenbetreiber für jede ins Netz eingespeiste Kilowattstunde Strom zwischen 17,94 Cent und 24,43 Cent, je nach Standort und Größe der Anlage. »In den vergangenen zwölf Monaten wurde uns ein Zubau an Leistung von insgesamt rund 5.200 Megawatt gemeldet. Dieser Wert führt dazu, dass die Vergütung von PV-Anlagen, die ab dem 1. Januar 2012 in Betrieb gehen, um 15 Prozent niedriger sein wird als die aktuelle Vergütung«, sagte Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur. »Der Zubauwert von 5.200 Megawatt liegt erheblich unter dem Wert von 7.800 Megawatt, der uns noch im Vergleichszeitraum Oktober 2009 bis September 2010 gemeldet worden war. Das System des atmenden Deckels, das die Kosten des Ausbaus der Photovoltaik begrenzen soll, trägt sicher zu dieser Entwicklung bei.« Die Solarförderung sinkt jährlich um einen Basiswert von neun Prozent. Hinzu kommt eine weitere Absenkung, die sich nach dem Zubau von Photovoltaikanlagen bemisst. In diesem Abrechnungsjahr (Oktober 2010 bis September 2011) wurde eine Schwelle von 4.500 Megawatt überschritten. Daher sinkt die Vergütung um weitere sechs Prozent, also insgesamt um 15 Prozent. Wäre die Marke von 5.500 Megawatt geknackt wurden, so wäre die Solarförderung um 18 Prozent gekappt worden. Maximal hätte die Vergütung um 24 Prozent sinken können, bei einem Zubau von 7.500 Megawatt. ...

Quellen: Bundesnetzagentur, Zusammenfassung: PHOTON

 

http://www.bundesnetzagentur.de

http://www.bundesnetzagentur.de/cln_1912/SharedDocs/Pressemitteilungen

/DE/2011/111027_PVAnlagenVerguetgsSaetzeAb2012.html

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie auch im PHOTON-Archiv unter folgendem Link:

http://www.photon.de/newsletter/document/55637.pdf

 

IEA: Solarenergie deckt bis 2060 die Hälfte des Strombedarfs

30.08.2011: Nach einer Prognose der Internationalen Energieagentur (IEA) wird Energie aus Photovoltaik- und Solarthermiekraftwerken bis zum Jahr 2060 die Hälfte des weltweiten Strombedarfs decken und damit zur wichtigsten Energiequelle. Die IEA bestätigte ihre neue Vorhersage vorab gegenüber PHOTON, die gesamte Solarstudie wird im November 2011 erscheinen. Bisher war die Energieagentur davon ausgegangen, dass Solarstrom bis zum Jahr 2050 etwa 21 Prozent des globalen Energiehungers stillen kann. ... Quelle: PHOTON Europe GmbH

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http://www.bloomberg.com/news/2011-08-29/solar-may-produce-most-of-wor
ld-s-power-by-2060-iea-says.html

 

Solarförderung wird vorerst nicht weiter gekürzt

16.06.2011: Die Bundesregierung will auf die Kürzung der Solarförderung zum 1. Juli verzichten. "Es wird keine Absenkung der Vergütung geben" sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Umweltministerium, Katherina Reiche, der "Financial Times Deutschland". "Die Vergütungssätze für Anlagen, die ab dem 1. Juli in Betrieb gehen, werden nicht sinken", bestätigte der Chef der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth. Grund für den Verzicht ist, dass im Referenzzeitraum von März bis Mai außergewöhnlich wenig Solarlanlagen neu gebaut und gemeldet wurden. "Es sind nur 700 Megawatt installiert worden", so Reiche. Hochgerechnet auf das Jahr wären das 2800 Megawatt. Die Regierung hatte jedoch im Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) einen Zielwert von 3500 Megawatt festgelegt. Wäre dieser Wert überschritten worden, hätte es für neue Solaranlagen eine Kürzung von drei Prozent ab Juli gegeben. Der nächste Kürzungsschritt von drei Prozent wäre bei 4500 Megawatt erforderlich. Der Einbruch in der Solarbranche wird auf eine Verunsicherung in Folge der politischen Diskussionen um die Photovoltaik sowie auf Vorzieheffekte zurückgeführt. 2010 wurden angesichts der Kürzungsdebatte noch Solarmodule mit über 7000 Megawatt auf Dächern und Freiflächen errichtet.

Quelle: tagesschau.de

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EEG-Entwurf
PHOTON: Bundesregierung will Solarstom schlechter stellen

18.05.2011: Der erste Entwurf für das ab 2012 gültige Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) liegt vor. Aus dem im Bundesumweltministerium erstellten Papier geht hervor, dass die Produktion von Solarstrom künftig in mehreren Punkten schlechter gestellt werden soll als bislang. Die Vergütung soll insbesondere für neue Anlagen mit mehr als 30 Kilowatt Leistung gekürzt werden und um etwa 1,5 Cent pro Kilowattstunde sinken. Auch Anlagen mit einer Leistung von 500 bis 1000 Kilowatt werden dem Vorschlag zufolge schlechter gestellt: Um rund 2,87 Cent soll die Vergütung hier gegenüber den bisherigen Plänen sinken.

Die genauen Werte der geplanten Absenkung hängen vom Zubau 2011 ab, sie können durch die schon nach bisheriger Gesetzeslage möglichen zusätzliche Degressionsschritte leicht variieren. Auf eine explizite Formulierung der Vergütungsabsenkung verzichtet das Gesetz. Sie resultiert jedoch aus einer Veränderung der Anlagenklassen: Anstelle von bisher vier Leistungsklassen soll es künftig nur noch drei geben: Anlagen bis 30 Kilowatt Leistung, solche bis 500 Kilowatt Leistung und solche, die noch mehr leisten. Abstriche gibt es auch für Freiflächenanlagen: Sie sollen auf Konversionsflächen, die unter Naturschutz stehen, künftig keine Vergütung mehr erhalten. Bisher waren hier Einzelfallgenehmigungen möglich, sofern der Bau einer Anlage zu einer Verbesserung der Lebensbedingungen für geschützte Pflanzen und Tiere führte.

Weitere Änderungen sind im Bereich des Netzanschlusses geplant: Anlagen ab 30 Kilowatt Leistung sollen künftig grundsätzlich dem Einspeisemanagement unterliegen. Bei Anlagen bis 30 Kilowatt Leistung wird angestrebt, die Wechselrichternennleistung auf 70 Prozent der Solargeneratorleistung zu begrenzen. Das Gesetz soll möglicherweise noch vor der parlamentarischen Sommerpause beschlossen werden und könnte noch dieses Jahr in Kraft treten. Quelle: PHOTON Europe GmbH

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EEG-Vergütungssätze 2010/11

Für PV-Anlagen, die im Jahr 2010 oder 2011 in Betrieb genommen werden, gilt: Sie erhalten für 20 Jahre plus das Jahr der Inbetriebnahme gleichbleibend die im unten aufgelistete Einspeisevergütung pro erzeugte Kilowattstunde Strom, wenn dieser ins Netz eingespeist wird.
ANLAGENART Cent/kWh
(ab 1.10.10)
Cent/kWh
(ab 1.01.11)
 
Dach < 30 kW 33,03 28,74
Dach 30–100 kW 31,42 27,33
Dach 100–1000 kW 29,73 25,86
Dach > 1000 kW 24,78 21,56
Konversionsflächen 21,56 21,56
Sonstige Freiflächen 21,56 21,56

Stand 10/2010 Angaben ohne Gewähr.

Die Preislisten werden derzeit überarbeitet.

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